Als Randy Mamola mit einer BMW R1100S um Bestzeiten fuhr, staunte die Welt nicht schlecht, dass man mit einem Boxer auf die Rennstrecke gehen kann. Die Zeiten von damals sind heute bereits Geschichte. Unsere Fahrer im Speed.to Boxercup sind zwar mit anderen Material unterwegs, wie HP2 Sport oder R1200S, aber sind an den Zeiten absolut dran.
Nachdem BMW den Boxercup einstellte, machten sich einige Profis daran, diese Veranstaltung in den privaten Bereich zu verlegen. Also Boxertreiber privater Natur auf die Rennstrecke zu bringen. Wirklich gelungen ist dies aber kaum. Auch heute noch wird der Name Boxercup, aus unserer Sicht, meist missbraucht und Veranstaltungen mit diesem Wort "gesegnet", welche im Schnitt 6-10 Boxer im Sushifeld mitfahren lassen. Das ist kein Boxercup, sondern eben Rennveranstaltungen mit gemischten, privaten Teilnehmern, in einem gemischten Starterfeld aller Marken und Klassen. Derartige Veranstaltungen haben für Ihre Fahrer und Teilnehmer klar eine Berechtigung. Das sind Renntrainings, meist sehr gut organisiert und ein guter Enstieg in die Droge Rennstrecke.
Boxercup ist aber ein großer Name. So wie Bundesliga oder MotoGP. An einen guten Boxercup stellen wir einen hohen Anspruch im Bezug auf Qualität und Quantität des Feldes ...
Einer hat es dann doch geschaft. Und das ist kein Profi in Sachen Motorrad, sondern der Apple Dealer aus Salzburg. Johannes "Tschortschi" Wilhelmstätter ist der Kuhzusammentreiber. Hans schafft es nicht nur viele Boxertreiber in den Speed.to Boxercup zu locken. Nein - er holt auch noch zum Leidwesen immer wieder schnelle Fahrer in den Cup.
Trotzdem oder gerade deshalb - keine Serie macht soviel Spaß und keine Serie fordert Mensch und Maschine derart. Bei keiner Serie wird wohl soviel gelacht, soviel gegessen und gefeiert und trotzdem am schnellsten Motorrad gefahren. Und bei keiner anderen Serie sind es immer um/über 25 Boxerteiber am Start.